Schliessungsritual
loslassen, abschliessen
Ein Ritual für den Menschen.
Etwas liegt hinter uns.
Etwas Neues zeichnet sich ab.
Und dazwischen darf ein Moment des Innehaltens entstehen.
Etwas darf geschlossen werden, damit sich Neues öffnen darf.
Ein Schliessungsritual lädt dazu ein, an dieser Schwelle innezuhalten. Zu würdigen, was war. Bei dir selbst anzukommen. Dich zu sammeln und wieder mehr von dem zu dir zu nehmen, was zu dir gehört.
Nicht, um schon wissen zu müssen, wie es weitergeht.
Sondern um für einen Moment dort zu sein, wo du gerade bist.

Was dich zu einem Schliessungs-ritual führen kann
Eine Geburt.
Eine Trennung oder ein Abschied.
Eine Krankheit oder eine intensive Zeit.
Eine Veränderung in deinem Leben oder deinem Körper.
Das Ende eines Lebensabschnitts – oder der Beginn eines neuen.
Manchmal ist deutlich, was gewürdigt oder geschlossen werden möchte.
Manchmal ist da einfach das Empfinden:
Etwas ist nicht mehr wie zuvor.
Und nicht jeder Übergang ist schwer. Auch etwas Schönes darf gefeiert, ein gewachsener Weg gewürdigt oder ein neuer Lebensabschnitt bewusst willkommen geheissen werden.
Manches Neue braucht einen Moment, in dem wir würdigen dürfen, was war.
Ein Ritual, das aus der Begegnung entsteht
Kein Schliessungsritual sieht gleich aus.
Es entsteht aus dir, deiner Geschichte und dem, was sich in der Begegnung als stimmig zeigt.
Verschiedene Elemente können darin ihren Platz finden: das Halten und Umschliessen mit Rebozo-Tüchern, sanfte Berührungen, Klang, Stille, Worte oder andere Formen des Würdigens.
Manches geschieht über den Körper.
Manches über Worte.
Manches in der Stille.
Nicht alles braucht Worte.
Und nicht alles braucht dasselbe.
Das Ritual folgt keinem festgelegten Ablauf. Es darf sich aus dem entwickeln, was für dich und deinen Übergang Bedeutung hat.

Bei dir ankommen
Ein Schliessungsritual kann ein Moment sein, in dem du nicht schon wieder weitergehen musst.
Ein Moment, um innezuhalten.
Dich zu sammeln.
Bei dir anzukommen.
Kraft zu schöpfen.
Auch das, was lange nach aussen gerichtet war, darf wieder mehr zu dir zurückfinden.
Von dort aus darf sich zeigen, was jetzt da ist – und welcher nächste Schritt für dich stimmig werden kann.
Manchmal braucht es einen Ort zwischen dem, was war, und dem, was werden möchte.
gehalten und gleichzeitig frei
Das Schliessungsritual findet in einem geschützten, traumasensibel begleiteten Rahmen statt.
Dein Empfinden, deine Grenzen und dein Tempo geben Orientierung.
Berührungen geschehen in Absprache mit dir und können – je nachdem, was für dich stimmig ist – direkt oder über der Kleidung stattfinden.
Du darfst jederzeit Ja oder Nein sagen, etwas verändern oder unterbrechen.
Auch im Gehaltenwerden bleibst du frei.
Die Rebozo Tücher
Die Rebozo-Tücher können dem Schliessen eine körperlich erfahrbare Form geben.
Sie halten und umschliessen den Körper und laden dazu ein, für einen Moment ganz bei dir anzukommen.
Das Ritual gibt dem Schliessen eine Form.
Wie es erlebt wird, ist ganz persönlich.

Dein Ritual
Vor dem Ritual führen wir ein telefonisches Vorgespräch von etwa 30 Minuten.
Du kannst erzählen, was dich zu diesem Schliessungsritual führt, was dir wichtig ist und was du dir für dein Ritual wünschst. Gemeinsam schauen wir, welche Gestaltung für dich stimmig sein könnte.
Das Schliessungsritual selbst dauert etwa 2–3 Stunden.
Je nach Gestaltung begleite ich dich allein oder gemeinsam mit einer zweiten Person. Das klären wir miteinander im Vorgespräch.

Mehr erfahren
Falls du mehr über dieses Ritual erfahren möchtest, darfst du mich gerne kontaktieren.
Etwas darf geschlossen werden,
damit sich Neues öffnen darf.